Ein Hund kann nicht selbst entscheiden, ob das für ihn ausgewählte Futter ausgewogen ist oder nicht. Dafür kann ausschließlich der Besitzer sorgen. Leider versprechen zahlreiche Sorten von Hundefutter viel und erfüllen diese Erwartungen nicht. Meist enthält das gewöhnliche Hundefutter nur Knochenmehle und Schlachtabfälle. Hier wird nur noch ein wenig Protein und Getreide beigemischt. Dies betrifft das Nass- und das Trockenfutter. Der Nährwert für den Hund ist gering, was zur Mangelversorgung und zu Krankheiten führen kann. Damit der Vierbeiner das Futter auch annimmt, werden nicht selten noch Geschmackverstärker und Zucker beigemengt.
Ein gutes Hundefutter beinhaltet als Proteinquelle gutes Fleisch, welches sich am Nährmittelbedarf der Fellnasen orientiert und wird meist als "Premium Hundefutter" offeriert. Da aber dieser Begriff keineswegs markengeschützt ist, sollte man sich die Inhaltsstoffe beim Kauf des Futters genau ansehen. Diese sind aufgelistet, wobei der größte Anteil an vorderster Stelle steht. Lautet die Bezeichnung "tierische Nebenprodukte", kann man getrost davon ausgehen, dass das Hundefutter nicht aus reinem Fleisch besteht, sondern nur aus dem, was ansonsten nicht mehr für den menschlichen Verzehr verwendet werden kann. Ein vollwertiges Hundefutter hat durchaus seinen Preis. Allerdings kann man dann davon ausgehen, dass Konservierungsmittel, Farbstoffe oder sogar Lockmittelstoffe nicht verwendet wurden.
Katzenfutter für Hunde?
Keinesfalls darf ein Hund mit Katzenfutter gefüttert werden. Es ist nicht tragisch, falls nur mal der Napf ausgeschleckt wird. Hunde können ernsthaft erkranken, sofern sie dauerhaft mit Katzenfutter ernährt werden. Das Katzenfutter besteht aus sehr eiweißreichen Inhaltsstoffen mit der Aminosäure Taurin. Katzen können diese nicht selbst bilden, Hunde dagegen schon. Daher brauchen Hunde ein Futter, was weniger Eiweiß und mehr Kohlenhydrate enthält. Im schlimmsten Fall kann dies sonst zum Nierenversagen und zum Tod des Hundes führen.







