Fitt mit dem Hund

In Deutschland ist es verboten, in Großbritannien und Irland gehört es zum ganz alltäglichen Wettsport – Hunderennen. Das so genannte Greyhound Racing, zu deutsch Windhunderennen, hat sich im Vereinigten Königreich schon um 1900 als Wettsport etabliert. Anders als in Deutschland, wo Sportwetten bis vor kurzem nur eine relativ geringe Anzahl von Spielern hatten, ist auf der Insel das Wetten seit jeher ein Massenphänomen. Ob Pferderennen, Fussballspiele oder die Farbe des Hutes der Queen, die Buchmacher haben immer irgendeine Wette am laufen. Die Sportwetten auf mybet.com sind vielleicht nicht ganz so exotisch, aber trotzdem vielfältig. Gegen Sportwetten ist nicht einzuwenden, solange die Bedingungen für alle Teilnehmer in Ordnung sind – die Hunderennen jedoch grenzen an Tierquälerei.

Greyhound Rennen

Bei Hunderennen auf der Rennbahn laufen die Hunde einer Kaninchenattrappe hinterher, die den Hetztrieb der Tiere anregt. Im Schnitt ist eine Runde 480 Meter lang und auf die schnellsten Hunde wird gewettet. Eine zweite Form des Hunderennens ist das sogenannte Coursing, bei dem die Hunde nicht auf einer Bahn, sondern auf freier Fläche einer Attrappe hinterherhetzten. Ziel hier ist es, eine echte Jagdsituation zu simulieren. Für einen Hund ist das weitaus stressiger, als gemütlich neben Herrchen oder Frauchen her zu joggen.

Unwürdige Bedingungen

Neben dem Rennstress ist vor allem die Hundehaltung problematisch. Die Hunde leben durchgehend in Käfigen auf kommerziellen Greyhound Farmen, tragen außer zur Fütterung ständig Maulkörbe und haben nur den einen Zweck, nämlich Rennen zu laufen und zu gewinnen. Bleibt der Erfolg aus oder wird ein Tier krank, steht ihm in den meisten Fällen die Euthanasie bevor. Nur manchmal haben ausgemusterte Windhunde Glück und finden, dank verschiedener internationaler Tierschutzorganisationen und Tierfreunde, ein zweites Leben abseits der Rennstrecke. In den meisten Europäischen Ländern sind Hunderennen illegal, schon allein aufgrund der Haltungsbedingungen. In Großbritannien hat der Wettsport eine große Lobby und es wird unglaublich viel Geld auf Kosten der Hunde gemacht, weshalb ein Verbot der Windhunderennen in absehbarer Zeit nicht sehr wahrscheinlich ist. Wer hierzulande auf Sportwetten setzt, der muss allerdings kein schlechtes Gewissen haben.

Jeder Hund ist verschieden, aber dennoch liebt es jeder, wenn er sich austoben kann. Demzufolge ist das Laufen mit dem Hund für den besten Freund und den Menschen sehr gesund. Für größere Hunde ist die Begleitung beim Joggen kein Hindernis, denn sie haben genügend Ausdauer, um das Tempo beim Joggen aufrecht zu erhalten.

Ausrüstung zum Joggen mit dem Hund

Sowie der Mensch sich mit den geeigneten Mitteln ausrüsten soll, wäre es auch für den Hund sinnvoll, wenn man ihm dementsprechend für das Joggen ausstattet. Der Mensch trägt größtenteils ein geeignetes Schuhwerk sowie einen Jogginganzug, um sich beim Laufen nicht zu verletzen oder sich zu verkühlen. Eine Trinkflasche mit Wasser wäre vorteilhaft, weil es auch für den Hund besser ist, wenn er unterwegs mal ein paar Tropfen Wasser trinken könnte. Außerdem ist eine geeignete Laufleine für den Hund sehr wichtig. Der Hund braucht Bewegungsfreiheit und doch hat er das Gefühl, dass er nicht freilaufend ist. Ein Brustgeschirr, das den Hund beim Laufen nicht hindert, ist notwendig. Das Halsband würde ihn nur behindern. Einerseits verheddert sich die Laufleine an seinen Füßen und andererseits würde es ihn beim Laufen am Hals würgen. Kleine Leckerlis, die zum Loben gefüttert werden, sind geeignet für jeden Hund.

Beim Joggen den Hund erziehen

Auch beim Joggen muss der Hund wissen, wie er sich verhalten muss. Die Hundeerziehung ist beim Joggen genauso wichtig, wie beim Gassi gehen. Folglich sollte sich der Hund immer nur auf einer Seite bewegen und nicht ständig die Seiten wechseln. So wird Hund und Mensch Spaß am Laufen haben.

Viele Hunde spielen gerne mit Ihrer Bezugsperson mit dem Ball. Noch mehr Spaß bereitet dem Besten Freund des Menschen das Spielen mit dem Frisbee. Der Frisbee bleibt länger in der Luft und regt dadurch den Spieltrieb des Hundes an.

Nicht alle Frisbees eignen sich für das Spiel mit dem Hund

Der Frisbee für das Spiel mit dem Hund sollte keinesfalls aus Material bestehen, welches durch das Fangen mit den Zähnen splittern kann, denn dies gefährdet die Gesundheit des Hundes. Im Handel und auch im Internet sind Frisbees erhältlich, welche aus Gummi hergestellt wurden. Diese Frisbees aus Gummi wurden aus besonders weichem Material hergestellt, so dass der Hund sich beim Frisbee spielen nicht verletzen kann. Sie können leicht in der Hosen- oder Jackentasche auf jeden Spaziergang mitgenommen werden. Weiterhin werden für Hunde auch besonders robuste Frisbees, welche aus Hartgummi hergestellt wurden angeboten. Der Nachteil dieser Frisbees aus Hartgummi besteht in den deutlich höheren Anschaffungskosten. Ebenfalls werden Frisbees aus Nylon im Tierhandel und in den Tier Onlineshops für Hunde angeboten.

Ist Frisbee als Sport für jeden Hund geeignet?

Grundsätzlich kann mit jedem ausgewachsenen Hund Frisbee gespielt werden. Der Hund sollte jedoch gesund sein, Hunde mit Gelenk- und Hüftschäden sollten besser nicht springen, wie es beim Frisbee spielen erforderlich ist. Bei besonders großen und schweren Hunderassen sollte der Frisbee nur sehr flach über dem Boden geworfen werden. Bevor mit dem Frisbee Spiel begonnen wird sollten sich Hund und Halter gemeinsam aufwärmen.

Viele Hundebesitzer spielen nur so zum Spaß Frisbee mit ihrem Hund. Inzwischen werden jedoch sogar internationale Meisterschaften im Hunde Frisbee veranstaltet.

Fahrrad fahren macht Spaß, fördert die Ausdauer, kräftigt die Muskulatur und ist gesund. Aber auch als Hundebesitzer kann man Fahrrad fahren und so auch etwas für die Kondition des Hundes tun. Wer mit dem Hund Fahrrad fahren möchte, sollte allerdings einige wichtige Punkte beachten, damit es nicht zu Unfällen kommt und sowohl Herrchen als auch Hund Freude am Fahrrad fahren haben.

Ist mein Hund fürs Laufen am Fahrrad geeignet?

Zunächst einmal sollte man sich erkundigen, ob der Hund von seiner Rasse, seiner Gesundheit und seiner körperlichen Konstitution her zum Fahrrad fahren geeignet ist. Hierüber sollte man sich eingehend mit dem Tierarzt unterhalten. Manche Hunde, von denen man denken könnte, sie wären für das Laufen am Rad geeignet, sind es aber nicht, weil sie zum Beispiel keine Dauerläufer, sondern Sprinter sind. Dazu gehören zum Beispiel viele Windhundrassen, die zwar schnell und lauffreudig sind, oft aber keinen Spaß an langen Strecken haben. Sie sprinten lieber kurze Strecken, schlagen Haken, machen dann Pause, um danach wieder zu sprinten. Andere Hunderassen, wie zum Beispiel die Huskies, sind für das Laufen am Rad besser geeignet, da dies ihrer Natur entspricht.

Sicherheit ist oberstes Gebot

Hat der Tierarzt sein O.K. gegeben und ist das Herrchen ebenfalls überzeugt, einen Dauerläufer als Haustier zu haben, sollte man langsam anfangen, das Laufen am Rad mit dem Vierbeiner zu üben. Es gibt spezielle Vorrichtungen für das Fahrrad, die den Hund beim Laufen auf Abstand von den Rädern halten und so für mehr Sicherheit sorgen. Die Sicherheit für Mensch und Tier sowie für andere Verkehrsteilnehmer sollte beim Fahrrad fahren mit Hund oberste Priorität haben.

Wer unsicher ist, kann sich von einem erfahrenen Hundetrainer zeigen lassen, wie er das Fahrrad fahren am besten mit seinem Hund übt, so dass Herrchen und Hund Freude am gemeinsamen Sport haben.