Hunde-Zubehör

Hunde sind verspielt, sie toben und jagen gerne über grüne Wiesen und durch dichte Wälder. Da kann es schon mal etwas langweilig in den vier Wänden werden und wenn Herrchen oder Frauchen auch nicht da sind, kann umso mehr Hundefrust entstehen. Hundespielzeug ist an dieser Stelle eine ideale Lösung, damit erst gar keine Langeweile aufkommt.

Es gibt Hundespielzeug in den verschiedensten Formen, aus den diversesten Materialien und mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. In Bezug auf die Form des Hundespielzeugs gibt es wohl nichts, was es nicht gibt. Das Hundespielzeug sollte eine Form und Größe besitzen, die der Hund auch mit dem Maul greifen, aber nicht verschlucken kann. Hier bietet sich in erster Linie knochen- oder stockförmiges Spielzeug an.

Was das Material betrifft, sollte man sich die Eigenschaften auch etwas näher betrachten. Hundespielzeug aus Gummi lässt sich gut werfen, ist sehr stabil und zudem wasserfest. Weil Gummi sich gut reinigen lässt, ist es das perfekte Spielzeug für draußen. Aber auch Hundespielzeug aus Plüsch, Vinyl, Holz oder Latex haben bestimmte Vorteile. Hundespielzeug aus Plüsch ist perfekt für kleinere Hunde, es ist sehr leicht und kann daher auch gut und gerne die gleiche Große wie der Hund haben. Für Hunde, die gerne jedes Spielzeug auseinandernehmen, eignet sich Hundespielzeug aus Vinyl oder Latex. Beide Materialien sind sehr elastisch und auch sehr leicht zu reinigen. Um die Intelligenz des Hundes etwas auf trapp zu bringen, gibt es auch Hundespielzeug, das genau diese Aufgabe hat. Oft ist dieses Spielzeug für den Hund aus Holz, bei dem der Hund, ganz nach dem Pawlowschen Prinzip, nach einer positiven Handlung mit einem Hundekuchen belohnt wird.

Es gibt verschiedenste Kriterien nach dem man Hundespielzeug aussuchen kann. Das Wichtigste jedoch ist, dass sich der Hund nicht daran verletzen kann und dass das Material nicht mit giftigen Stoffen behandelt wurde oder aus diesen besteht.

Ein Thema, mit dem sich jeder Hundehalter beschäftigen muss, ist das Führen seines Hundes an der Leine. In vielen Gebieten herrscht für alle Hunde ein Leinenzwang. Dies ist von Bundesland zu Bundesland verschieden und kann bei den jeweiligen Städten und Gemeinden erfragt werden. Warum ist es aber sinnvoll, ob Leinenpflicht oder nicht, seinen Hund an der Leine zu führen?

Kein Hundebesitzer kann das Verhalten seines Hundes genau voraussagen

Immer wieder hört oder liest man davon, dass ein Hund einen Menschen angegriffen hat und meist handelt es sich dabei um Hunde, welche nicht angeleint waren. Viele Hundebesitzer werden nun argumentieren, dass solche Vorfälle ja nur bei bestimmten Hunderassen, den sogenannten "Kampfhunden" vorkommen und dass ihr eigener Hund niemals einem Menschen etwas tun würde. Leider ist dies aber nicht ganz richtig und selbst der liebste Hund der friedfertigsten Rasse kann sich durch Beißen zur Wehr setzen, wenn er sich zum Beispiel angegriffen fühlt, sich erschreckt oder ähnliches. Kein Hundebesitzer kann zu 100 Prozent das Verhalten seines Hundes voraussagen.

Gefahr für Mensch und Hund durch unvorhersehbare Ereignisse

Dies ist aber nicht der einzige Grund, warum eine Hundeleine für den Hund wichtig ist. Zu ihrer eigenen Sicherheit sollten Hunde beim Spazierengehen an der Leine geführt werden. Durch unvorhersehbare Ereignisse im Straßenverkehr, durch Menschen oder andere Tiere kann der Hund so erschreckt werden, dass er nicht mehr kontrolliert neben seinem Herrchen oder Frauchen läuft, sondern auf die befahrene Straße läuft und dadurch einen Unfall verursacht, der immense Kosten und Verletzungen von Mensch und Tier, im schlimmsten Falle den Tod des Tieres oder eines Verkehrsteilnehmers nach sich ziehen kann.

Hundeauslaufflächen für sicheres Spielen, Toben und Rennen

Wer seinem Hund regelmäßig Freilauf ohne Leine gewähren möchte, sollte dies an den dafür vorgesehenen Stellen wie Hundeauslaufflächen oder in bestimmten Waldgebieten, in denen keine Leinenpflicht herrscht, tun.

Jeder, der einen Vierbeiner besitzt, wird sich über kurz oder lang eine Hundehütte anschaffen, um dem Hund sein eigenes Reich zu ermöglichen, in das er sich jederzeit zurückziehen kann.

Wo soll die Hundehütte aufgestellt werden?

Beim Kauf einer Hundehütte kommt es darauf an ob diese in der Wohnung oder im Freien aufgestellt werden soll. Die Hütte für draußen muss über bestimmte Eigenschaften verfügen. Zumindest sollte die Außenwand gut isoliert sein und am besten sogar in doppelwandiger Ausführung – auch wenn der Hund nicht über Nacht darin verbringen sollte, denn ansonsten ist die Hütte in der kalten Jahreszeit zu kalt und hält der Witterung nicht Stand oder im schlimmsten Fall wird diese im Innern feucht.

Für die Zimmerhütte kommen in der Regel nur leichte Bauweisen infrage. Diese sind entweder komplett aus Plüschmaterial gefertigt oder aus Kunststoff wie auch ganz aus Korbgeflecht. Egal für welche Variante sich der Hundebesitzer entscheiden sollte, er muss auf jeden Fall darauf achten, dass der Hundekorb oder die Hundehütte sich leicht reinigen und pflegen lässt. Stoff- und Plüschmodelle müssen unbedingt in der Maschine waschbar sein. Aus hygienischen Gründen verzichtet man besser auf Ausführungen, die nicht zu waschen sind – es gibt eine große Auswahl unter den waschbaren Hütten und Körbe, sodass man auf die anderen nicht angewiesen ist!

Wie groß muss eine Hundehütte sein?

Die Größe einer Hundehütte hängt letztendlich von der Hunderasse ab, die darin ihr eigenes Reich finden soll. Auf jeden Fall immer groß genug, sodass der geliebte Vierbeiner sich gut und ausgiebig ausstrecken kann.

Es gibt unterschiedliche Bauweisen für eine Hundehütte – vom Satteldach bis zum Flachdach, wobei das Dach idealer weise über ein ausreichendes Dachgefälle verfügen sollte, damit der Regen gut ablaufen kann.

Ein Hund kann nicht selbst entscheiden, ob das für ihn ausgewählte Futter ausgewogen ist oder nicht. Dafür kann ausschließlich der Besitzer sorgen. Leider versprechen zahlreiche Sorten von Hundefutter viel und erfüllen diese Erwartungen nicht. Meist enthält das gewöhnliche Hundefutter nur Knochenmehle und Schlachtabfälle. Hier wird nur noch ein wenig Protein und Getreide beigemischt. Dies betrifft das Nass- und das Trockenfutter. Der Nährwert für den Hund ist gering, was zur Mangelversorgung und zu Krankheiten führen kann. Damit der Vierbeiner das Futter auch annimmt, werden nicht selten noch Geschmackverstärker und Zucker beigemengt.

Ein gutes Hundefutter beinhaltet als Proteinquelle gutes Fleisch, welches sich am Nährmittelbedarf der Fellnasen orientiert und wird meist als "Premium Hundefutter" offeriert. Da aber dieser Begriff keineswegs markengeschützt ist, sollte man sich die Inhaltsstoffe beim Kauf des Futters genau ansehen. Diese sind aufgelistet, wobei der größte Anteil an vorderster Stelle steht. Lautet die Bezeichnung "tierische Nebenprodukte", kann man getrost davon ausgehen, dass das Hundefutter nicht aus reinem Fleisch besteht, sondern nur aus dem, was ansonsten nicht mehr für den menschlichen Verzehr verwendet werden kann. Ein vollwertiges Hundefutter hat durchaus seinen Preis. Allerdings kann man dann davon ausgehen, dass Konservierungsmittel, Farbstoffe oder sogar Lockmittelstoffe nicht verwendet wurden.

Katzenfutter für Hunde?

Keinesfalls darf ein Hund mit Katzenfutter gefüttert werden. Es ist nicht tragisch, falls nur mal der Napf ausgeschleckt wird. Hunde können ernsthaft erkranken, sofern sie dauerhaft mit Katzenfutter ernährt werden. Das Katzenfutter besteht aus sehr eiweißreichen Inhaltsstoffen mit der Aminosäure Taurin. Katzen können diese nicht selbst bilden, Hunde dagegen schon. Daher brauchen Hunde ein Futter, was weniger Eiweiß und mehr Kohlenhydrate enthält. Im schlimmsten Fall kann dies sonst zum Nierenversagen und zum Tod des Hundes führen.